Freitagslieblinge oder wenn es uns südwärts zieht

Freitag ist es! Öhhh! Nein! Samstag ist es. Freitagslieblinge am Samstag. Warum? Weil mein Kopf gestern so geraucht hat – Arbeit, Baustellen-Koordinationen, planen, aussuchen, gestalten, … ! Zwar alles Dinge, die ich gerne mache, aber die geballt erscheinend sehr viel sind und meinen Schreibfluss blockieren. Ja und deshalb gibt es sie heute – meine Freitagslieblinge – die Dinge, Menschen, Gedanken, Ideen, Projekte, …., die mir letzte Woche besonders viel Freude gemacht haben.

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Es zieht uns nach Süden! Den Edelgreißler, den Zwergenkönig und mich. Immer wieder. Wir brauchen die südliche Leichtigkeit, die Lebendigkeit, das Leben in den Städten Italiens, das Meer. Das Gailtal ist wunderschön, aber alles andere als eine lebendige Stadt. Deshalb – auf in den Süden – nach Triest. Unsere Lieblingsstadt. 1 – weil nicht weit entfernt (2 Stunden), 2 – weil am Meer, 3 – weil wunderbar zum Flanieren, Kaffee trinken, Shoppen, … – und daher heute meine Freitagslieblinge aus Triest.

1. Gran Malabar – des Edelgreißlers Fixpunkt! Und deshalb immer eine unserer Stationen. Meist mehrmals. Eine wunderbar kultivierte Weinbar. Immer was los. Es gibt ua tolle Weine aus dem Karst. Und da ist der Edelgreißler immer mit dabei! Dazu wunderbaren Prosciutto, Salami, wunderbare Käsesorten. Zu finden ist die Bar an der Piazza San Giovanni.

2.Gelateria Jazzin – mein & des Zwergenkönigs Fixpunkt! Des Zwergenkönigs erstes Eis sollte nicht irgendeines sein! Aus dieser Gelateria musste es kommen. Himbeereis – in der Tüte! mmmh! Ich sage euch … was soll ich sagen … mmmhhh! Der Zwergenkönig war hin und weg. Und ich auch. Die Gelateria – nahe der Piazza Unità – in der Via Mercato Vecchio – ist ein Muss. Zumindest im Sommer. Aber wobei … auch im Winter. 😉 Ich bin ein Fan der „Dopocena“. Kleine Eiskreationen, die auch nach einem ausgiebigen Abendessen noch schmecken (siehe Foto).

3. Molo Audace – endlich am Meer! Der Molo Audace ist ein Kai am alten Hafen von Triest. Also direkt im Zentral an der Piazza Unità. Da zieht es uns immer hin. Meerluft schnuppern. Wind tanken. Schauen. Plaudern. Genießen. Uiii das mögen wir gerne. (Ein bißchen Geschichte gefällig? Der Kai – errichtet 1754 – war ursprünglich schmäler und kürzer und mit dem Ufer durch eine Holzbrücke verbunden. Zweck des Kais war die Be- und Entladung von Handelsschiffen. Der Kai wurde dann 1756 und dann nochmals 1860 verlängert. In diesem Zuge wurde die Mole mit dem Festland verbunden. Seinen heutigen Namen hat der Kai vom ersten italienischen Zerstörer mit dem Namen Audace, der am 3.11.1918 an dieser Stelle anlegte und die Stadt unter italienische Kontrolle brachte. Eine Windrose auf einem weißen Stein am dem Meer zugeneigten Ende der Mole erinnert an dieses Ereignis.)

Und wer oder was sind eure Freitagslieblinge?

Danke fürs Weitersagen!

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Marianne Daberer

Marianne Daberer

ist der kreative Kopf beim Daberer (weil es ihr Spaß macht), lebt im Gailtal (weil es so schön ist), reist gerne und liebt Ihre Männer.
Marianne Daberer